|
Wie schon im vergangenen Jahr bilden sieben jüngere Lackkünstler aus Japan
den Auftakt im Jahresreigen:
Vom 5. März bis 30. April entfalten Seichiro Fujino (*1972), Katsuji Kamata
(*1977), Naomi Kamata (*1976),
Yoshihiko Murata (*1977), Yuki Nakamura, Ken Noguchi (*1982) und Chitaka Hashimoto (*1972)
den ganzen traditionellen
wie aktuell abgewandelten künstlerischen Zauber jener gerade Europäern so wenig geläufigen
Materialkunst des japanischen
urushi, der Jahrtausende alten Lackkunst. Das unerschöpfliche Wunder, wie hier aus einem
bloßen Naturstoff, dem reinen,
in zahllosen Schichten langwierig aufgetragenen Saft des Lackbaumes geradezu entwirklicht
subtile Oberflächen auf
Gefäßen und Objekten erzeugt werden, läßt auch die Wiederholung zu einer ausstellerischen
Neukomposition geraten.
|